Schnelleinstieg zur Mercury Managed Print Services (MPS) Software

Die Mercury Managed Print Services Software wird auf einem 32 oder 64 Bit Windows (10, 11,
Server 2012 R2, Server 2016, Server 2019, Server 2022) basierten PC installiert.
Besondere Anforderungen an die Hardware gibt es hierbei nicht. Die Software kann auch in
virtuellen Umgebungen mit den genannten Betriebssystemen installiert werden.

Die MPS Software besteht aus einem Client- und einem Server-Anteil. Der Client fragt die berwachten Drucksysteme
zyklisch nach Informationen wie Zhlerstnde, Tonerlevel, Fehlerstati, etc. ab und liefert diese gesammelten
Informationen an den Server zur weiteren Auswertung. Dort werden die Informationen in einer Datenbank abgelegt.
Die Software installiert hierzu eine MS-Access kompatible Datenbank. Fr den Einsatz bei greren Datenmengen
wird jedoch der Einsatz von Microsoft SQL Server Express oder Microsoft SQL Server empfohlen.

Es sind die jeweils aktuellen ODBC Treiber (MS-Access und SQL Server) zu verwenden.

MPS-Client und Server-Teil knnen entweder auf einer gemeinsamen PC Hardware bzw. virtuellen Umgebung installiert
werden, oder auf getrennten Hardware-Umgebungen eingerichtet werden. Somit kann z.B. der MPS Client-Teil bei
verschiedenen Kunden installiert werden, whrend der MPS Server-Teil zentral beim Hndler installiert wird.
Im Verlauf der Installation bietet das Installationsprogramm eine Entscheidungsmglichkeit an, ob MPS-Client und
Server auf einer gemeinsamen Umgebung, oder in getrennten Umgebungen installiert werden sollen.

Vom PC bzw. der virtuellen Umgebung, auf dem die MPS Client Software installiert wurde, muss ein Netzwerkzugriff
per SNMP Protokoll auf die zu berwachenden Drucksysteme mglich sein. Weiterhin muss, je nach gewhlter
Kommunikationsart zum MPS Server, entweder ein Zugriff auf einen Mailserver zum Versand von E-Mails, oder die
Mglichkeit zum Aufbau einer TCP/IP basierten XML-RPC Verbindung zum MPS Server gegeben sein. Die entsprechenden
Ports in lokalen Firewalls sind hierfr zu ffnen:

Fr SNMP Abfragen der Drucksysteme: Port 161 (UDP)
Fr TCP/IP XML-RPC Kommunikation zum MPS Server, falls gewnscht: Port 52004 (TCP)
Fr E-Mail Kommunikation zum MPS Server, falls gewnscht: Port 25 (TCP) bzw. Port 465 (TCP) mit SSL
Fr die lokale Kommunikation zwischen dem MPS Client und der zugehrigen Web-basierten Konfigurationsoberflche
sind die Ports 52005 (TCP) und 52050 (UDP) zu ffnen.

Vom PC bzw. der virtuellen Umgebung, auf dem die MPS Server Software installiert wurde, muss, je nach gewhlter
Kommunikationsart zwischen MPS Client und MPS Server, entweder ein Zugriff auf einen Mailserver zum Empfang von
E-Mails, oder die Mglichkeit zum Aufbau einer TCP/IP basierten XML-RPC Verbindung zum MPS Client gegeben sein.
Die entsprechenden Ports in lokalen Firewalls sind hierfr zu ffnen:

Fr TCP/IP XML-RPC Kommunikation zum MPS Client, falls gewnscht: Port 52004 (TCP)
Fr E-Mail Kommunikation mit dem MPS Client, falls gewnscht: Port 110 (TCP) bzw. Port 995 (TCP) mit SSL
Fr E-Mail Versand: Port 25 (TCP) bzw. Port 465 (TCP) und Port mit SSL
Fr die lokale Kommunikation zwischen dem MPS Server und der zugehrigen Web-basierten Konfigurationsoberflche
sind die Ports 80 (TCP) und 52050 (UDP) zu ffnen.

Fr den ersten Zugriff auf die Web-basierten Bedien- und Konfigurationsoberflchen von MPS Client und MPS Server
verwenden Sie bitte folgende Anmeldeinformationen:

MPS Client:
        Kennwort:      superadmin

MPS Server:
        Anmeldename:   superadmin
        Kennwort:      superadmin

Bitte ndern Sie die Kennwrter unmittelbar nach Ihrer ersten Anmeldung.

Achtung: Die Nutzung des Microsoft Internet Explorer zur Verwaltung des Systems wird nicht untersttzt.

Weitere Informationen ber die Konfiguration und Bedienung der Mercury Managed Print Services Software entnehmen Sie
bitte den Hilfeseiten der jeweiligen Webanwendung.
